LANDBELL AG bietet türkischen Firmen Lösungen in Verpackungsordnung an

Branchenlösungen - Wir haben immer eine Alternative

Jedes Kind weiß, dass Verkaufsverpackungen getrennt gesammelt werden. Glas, Papier, Pappe, Karton kommen in der Regel in öffentliche Container, Leichtverpackungen (Kunststoffe, Metalle, Tetra-Pak, Verbundmaterialien, Styropor) in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack. Durch diese Sammlung mit System können im Sinne der Kreislaufwirtschaft Ressourcen geschont und Wertstoffe wieder dem Produktionsprozess zugeführt werden.

 

Durch die Zusammenarbeit bieten wir einen türkischsprachigen Ansprechparter für türkische Produzenten in Duales System.

 

Die Türkei produziert mehr Schokolade

..fortsetzung aus der Titelseite

Vielleicht liegt es an der beruhigenden Wirkung von kakaohaltigen Süßigkeiten: Wenige Branchen sind in der Krise der Jahreswende 2008/09 so optimistisch wie die türkischen Hersteller von Schokolade, Pralinen und Schokoriegeln.

 

Demonstrativ bestätigen die Firmen des Sektors ihre Investitionspläne und unterstreichen, dass sie langfristig denken. Und im Laufe der letzten Jahre waren einzelne türkische Süßwarenhersteller so erfolgreich, dass sie durch Zukauf von ausländischen Wettbewerbern nun auch international expandieren.

 

In großer Einigkeit äußern sich Vertreter der großen Schokoladenhersteller der Türkei bezüglich der Aussichten ihrer Branche: Trotz der Wirtschaftskrise rechnen sie mit einem weiteren Wachstum des Marktes. Etwa 1 Mrd. TL (Türkische Lira; 1 Euro = circa 2,10 TL) werden jährlich auf dem türkischen Markt für Schokolade umgesetzt.

 

Jedes Jahr nimmt der Verkauf durchschnittlich um 8% zu. Ungefähr 500 verschiedene Produkte stehen den Kunden zur Wahl, wobei die Anbieter ständig mit neuen Varianten die Aufmerksamkeit der Konsumenten suchen. Die größten Hersteller Ülker, Sölen, Eti, Cadbury Kent und Kraft teilen den Markt weitgehend unter sich auf, allein der Nahrungsmittelkonzern Ülker verkauft etwa die Hälfte der in der Türkei verzehrten Schokolade.

 

Die Unternehmensstruktur in der türkischen Süßwarenherstellung insgesamt ist sehr heterogen. Kleinstfirmen mit einem bis zehn Mitarbeitern agieren auf dem Markt ebenso wie große Nahrungsmittelkonzerne. Bei der Produktion der traditionellen türkischen Süßigkeiten wie Lokum, Helva oder zum Kauen und Lutschen verarbeiteter Zuckerwaren dominieren die Kleinbetriebe.

 

Türkischer Export von Süßigkeiten
Produkt 2006 2007
Menge (t) Wert (Mio. US$) Menge (t) Wert (Mio. US$)
Kaugummi 29.674  67,5 23.475 66,6
Zuckerwaren 40.945 91,3 54.700 125,4
Helva 5.495 11,7 7.206 17,9
Lokum 3.242 9,3 3.475 11,7
Kakaohaltige Zuckerwaren 6.316 13,9 5.970 19,8
Schokolade und andere kakaohaltige Süßigkeiten 105.445 241,7 136.135 324,6
Insgesamt 191.117 435,4 230.961 566,0

 

Schokolade, andere kakaohaltige Süßigkeiten sowie Kaugummi werden meist in größeren Fabriken mit 50 oder mehr Angestellten gefertigt. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Schokolade liegt in der Türkei mit 1,5 bis 2 kg noch weit unter den in einigen europäischen Ländern erreichten 8 bis 11 kg im Jahr. Schon in fünf Jahren, so hoffen Branchenvertreter, soll sich dieser Wert verdoppelt haben.

 

Mehr zum Rückgang des Türkischen BIP´s, weitere Branchendaten, sowie viele weitere interessante Statistiken und Auswertungen finden Sie auf der Seite GTaI.

 

Partner: www.gte.business-on.de

Quelle: GTal

 

Kochlöffel geht in die Türkei

 

Lingener bereits in Polen vertreten


Bereits zuvor war das emsländische Unternehmen im Ausland vertreten: seit 1995 tritt  Kochlöffel in Polen mit acht Schnellrestaurants unter dem Markennamen„Conieco“ auf. Franchise-Partner in Istanbul ist die türkische Gesellschaft mit dem bezeichnenden Namen "Lingen Gida", die sich eigens für die Expansionspläne gegründet hat und sich mit ihrem Namen auf den Sitz des deutschen Franchise-Gebers im Emsland bezieht.

 

Nach Kochlöffel-Angaben erhalten die drei Gesellschafter zur aktuellen Gebietslizenz auch eine zusätzliche Option auf eine Lizenz im Großraum Istanbul. Geplant ist die Eröffnung von weiteren Restaurants in den kommenden Jahren. Mittelfristiges Ziel ist es laut Kochlöffel, einen 
Restaurantverbund in Istanbul aufzubauen. Das Lingener Unternehmen ist jedoch nicht ganz alleine: auch die Fisch-Spezialisten von "Nordsee" aus Bremerhaven versuchen sich aktuell mit regem Zuspruch in der Mega-City.

 

Das halbe Hähnchen soll Istanbul erobern

 
„Kochlöffel entspricht mit seinen Produkten geradezu ideal den landestypischen Erwartungen und verbindet somit Traditionelles mit modernen Gästeerwartungen", Wolfgang Kaiser von Kochlöffel zu den strategischen Perspektiven in der Türkei. „Wir können unser bewährtes Sortiment hier zu nahezu 100 Prozent ins Angebot bringen,“ hebt er hervor. Tatsächlich: allenfalls die aus Schweinefleisch hergestellte Bratwurst muss aus Rücksicht runter von der Karte. Sie wird jedoch ersetzt durch eine Geflügelbratwurst.


 Kochlöffel-Manager Wolfgang KaiserKochlöffel setzt nach eigenen Angaben im Wesentlichen auf seine hohe Kompetenz bei Geflügelprodukten. Das Paradeprodukt der Lingener wird auch in Istanbul das bewährte halbe Hähnchen sein, von dem Kochlöffel rund 3,5 Millionen Portionen pro Jahr verkauft. Das Sortiment erstreckt sich weiter über frische Salate und Baguettes bis hin zu verschiedenen Burgern.


Türkischer Fast-Food-Markt in Bewegung

 
Systemgastronom Kochlöffel und die türkischen Partner sind aktuell optimistisch, was ihre Erfolgschancen betrifft. „In Deutschland besucht eine Vielzahl türkischer Gäste unsere Schnellrestaurants, viele von ihnen sind Stammkunden“, so Wolfgang Kaiser von Kochlöffel. „Daher kennen viele Menschen auch in Istanbul bereits Kochlöffel und freuen sich, die Produkte in der Türkei kaufen zu können.“


„Der türkische Markt fürs Außer-Haus-Essen ist in Bewegung“, so Franchisenehmer Caglar. „Insbesondere junge Menschen wünschen sich mehr westliche Marken. Kochlöffel mit seinem guten Image und der hierzulande auf eine große Akzeptanz stoßende Produktpalette ist dabei der perfekte Partner, um ein neues Filialnetz von Schnellrestaurants in der Türkei aufzubauen.“ 
Kochlöffel begleitet Aufbau des Pilotbetriebs.


Begleitet wird der Prozess von Lingen aus: "Wir unterstützen unsere Partner in der Türkei beim Aufbau des Pilotbetriebs. Dabei profitieren sie von den fast 50-jährigen Erfahrungen der Kochlöffel-Gruppe in Deutschland“, so Kochlöffel-Manager Kaiser und nennt einige Meilensteine der Partnerschaft: „Unsere Partner dürfen und müssen den Markennamen Kochlöffel und die Kochlöffel spezifischen Einrichtungs- und Ausstattungselemente nutzen, die zum System gehören, sowie die Kochlöffel-Werbemittel einsetzen."

 

Quelle: www.gte.business-on.de/

 

Vorsicht, da ist Schwein drin! – Pig 05049

Fertiggerichte und Tiefkühlkost – die Türkei is(s)t zunehmend westlich

Eine wachsende Bevölkerung und ein veränderter Lebenswandel machen Investitionen im Lebensmittelsektor attraktiv

10. Juni 2010 – Auch die Türkei hatte 2009 aufgrund der Wirtschaftskrise starke Einbußen beim Wirtschaftswachstum hinzunehmen. Das Statistikamt der Türkei geht derzeit von einer Veränderung des Bruttoinlandsprodukts um -6,2 Prozent aus. Jedoch kehrte sich der Trend schon in der zweiten Jahreshälfte um, für 2010 rechnet die Investment Support and Promotion Agency of Turkey (ISPAT) bereits wieder mit einem Wachstum von 3,4 Prozent. Die OECD prognostiziert der Türkei zwischen 2011 und 2017 ein jährliches Wachstum von bis zu sieben Prozent – und damit das größte Wachstum unter allen OECD-Ländern. Der Aufwärtstrend wird sich laut einer Studie der Investment-Bank Goldman Sachs auch langfristig fortsetzen: In 2050, so das renommierte Geldhaus, wird die Türkei die 9.- größte Wirtschaft der Welt und die 3.-größte Europas sein. Befeuert von den guten Aussichten, aber auch bereits befördert durch die positiven Entwicklungen der letzten Jahre, hat sich die türkische Lebensmittelbranche zu  einem Erfolg versprechenden Feld für ausländische Direktinvestitionen entwickelt.
 
Wichtiger Exporteur von Grundnahrungsmitteln  


Die Türkei ist der größte Produzent und Exporteur von landwirtschaftlichen Erzeugnissen in
der Region. Aufgrund günstiger klimatischer Bedingungen ist die Türkei in der Lage, eine
große Auswahl von Lebensmitteln in großen Mengen in alle Welt zu exportieren. 39 Millionen
Hektar Land werden in der Türkei landwirtschaftlich genutzt. Die Agrarprodukte sind nach
wie vor eine starke Stütze für den heimischen Lebensmittelsektor: In 2008 machte der Export
von Produkten aus der Landwirtschaft ca. acht Milliarden Euro aus – rund acht Prozent der
gesamten Exportgewinne. Die Branche zählt etwa 25.000 Unternehmen mit geschätzten
260.000 Beschäftigten.  

 

Die Türkei ist ein wichtiger Lieferant von Grundnahrungsmitteln. Das Land gehört zu den
führenden Exporteuren von eingelegten und kandierten Früchten, Gemüse in Dosen, Gurken
und Tomaten. Bei getrockneten Aprikosen, Feigen sowie Haselnüssen ist die Türkei sogar
Exportweltmeister – 70 Prozent aller Haselnüsse weltweit kommen aus dem Land am
Bosporus. Jährlich werden rund 18 Millionen Tonnen Weizen ausgeführt, damit liegt die
Türkei auf Rang sechs in der Welt. Türkisches Olivenöl wird in über 90 Länder exportiert,
und auch bei der Produktion von schwarzen Oliven ist die Türkei weltweit Spitzenreiter.  
 
Steigende Einkommen und berufstätige Frauen verändern die Branche

Der Zuwachs bei der Produktion von Grundnahrungsmitteln in den nächsten Jahren knüpft
sich vor allem ans Bevölkerungswachstum und eine immer stärker industrialisierte
Agrarwirtschaft. Der Lebensmittelsektor an sich ist jedoch äußerst dynamisch und eröffnet
den Marktteilnehmern und ausländischen Investoren großzügige Gewinnchancen. Bislang
orientieren sich die Essgewohnheiten der Türken in weiten Teilen der Bevölkerung an
traditionellen Verhaltensweisen. Sich verändernde Lebensstile und Konsumgewohnheiten
aufgrund eines höheren Lebensstandards sowie der zunehmenden Urbanisierung des
Landes haben jedoch zu einer Veränderung des Geschmacks und der Vorlieben besonders
in der großen Gruppe junger Türken (61 Prozent der 72 Millionen Einwohner sind unter 34
Jahre alt) geführt. Höhere verfügbare Einkommen sowie die steigende Anzahl von in Vollzeit
erwerbstätigen Frauen und weniger Zeit für die Zubereitung von Mahlzeiten haben diesen
Trend noch verstärkt und zu einer größeren Nachfrage nach qualitativ hochwertigen,
abgepackten und verarbeiteten Lebensmitteln wie Convenience Food und Tiefkühlkost
geführt. Das Land hat die niedrigste Konsumrate fertig verpackter Lebensmittel in Europa.
Zwischen 2010 und 2014 soll der Verkauf von in Dosen konservierten Nahrungsmitteln daher
um 5,8 Prozent wachsen, der Wertzugewinn für die Hersteller könnte sogar bei 13,4 Prozent
liegen. Ein großer Wachstumsmarkt eröffnet sich bei gefrorenen Lebensmitteln. Der Markt
für verarbeitete gefrorene Nahrungsmittel wuchs 2008 um sieben Prozent und stellt damit
den am stärksten wachsenden Subsektor dar. Die gesteigerte Nachfrage nach gefrorener
Nahrung wird durch die zunehmende Verbreitung von Gefrierschränken und
Mikrowellengeräten – besonders in den Städten – unterstützt.
 
Food-Processing als starkes Wachstumsfeld

Aufgrund des technologischen Fortschritts der letzten Jahre prosperiert die türkische Food- Processing-Branche: Die Lebensmittelverarbeitung verbuchte 2008 einen Zuwachs von 17
Prozent und stieg auf ein Gesamtvolumen von 7,5 Milliarden Euro. Besonders
Nudelprodukte, Gebäck, Fischereiprodukte, Geflügel, Softdrinks und alkoholische Getränke
erwiesen sich als lukrativ. Schokolade und Süßwaren sind aufgrund der jungen und
wachsenden Bevölkerung mit immer größeren verfügbaren Einkommen ebenfalls ein
dynamischer Zukunftsmarkt. Vorteil der Türkei: Sie verfügt über eine Produktionskapazität
von 1,9 Millionen Tonnen Zucker pro Jahr und ist damit unabhängig von Zuckerimporten aus
dem Ausland.

Molkereierzeugnisse wie Milch, Joghurt, Käse, Kefir und Ayran gehören zur klassischen
türkischen Küche. Traditionell wird der türkische Molkereimarkt von natürlichen,
unverpackten Produkten dominiert, fertig verpackte Molkereiprodukte sind laut ISPAT jedoch
im Kommen. Die Türkei ist unter den 15 größten Rohmilchproduzenten der Welt (rund 12
Millionen Tonnen jährlich) und der größte der Region. Mit 14 Kilogramm Joghurtverzehr pro
Jahr liegen die Türken weltweit auf Rang zwei. Es existieren etwa 2.160 Produktionsstätten
in der Türkei, alle größeren Molkereien verfügen über hochmoderne Fabriken auf EU-
Standard. So ist die Danone-Molkerei in der Türkei etwa die modernste Produktionsstätte im
Nahen und Mittleren Osten – sie besitzt eine Kapazität von 1.000 Tonnen pro Tag. Starke
türkische Unternehmen des Sektors sind Sutas, Pinar und Ülker. Der Markt für Molkerei-
Grundprodukte ist bereits gesättigt, große Wachstumsraten sind daher nicht durch
wachsende Konsumentenzahlen zu erreichen, sondern vor allem durch neue und verpackte
Produkte. Die Konsumenten steigen immer mehr von unverpackten Milchprodukten auf
hygienischere verpackte Lebensmittel um. Hierzu trug auch die Aufklärungskampagne „Alo
Süt“ der türkischen Regierung bei, welche den gesundheitlichen Nutzen verpackter Milch in
den Mittelpunkt stellte und zu höherem Milchkonsum aufrief.  
 
Ideale Exportbasis und Produktionsstandort


Der türkische Lebensmittelsektor stellt für investierende ausländische Unternehmen viele
Möglichkeiten bereit. Besonders das offene und zunehmend liberalisierte Handels- und
Investitionsklima mit weit reichenden Steuererleichterungen sowie der hohen
Bevölkerungsanteile junger Türken mit viel Neugier auf neue, westliche Produkte machen
das Land zu einem günstigen Produktionsstandort. Interessant sind die jungen Türken
jedoch nicht nur als Konsumenten, sie sind auch sehr gut ausgebildete und hoch motivierte
Arbeitskräfte. Die Türkei ist aufgrund ihrer geographische Lage zwischen Ost und West,
Nord und Süd sowie der Zollunion mit der EU zudem eine ideale Exportbasis: Insgesamt 1,5
Milliarden Menschen in den umliegenden Ländern sind von der Türkei aus in kurzer Zeit zu
erreichen. Die im April 2009 von der Regierung eingeführten Halal-Zertifikate machen die
Türkei zusätzlich interessant für die Ausfuhr islamgerechter Speisen in die muslimisch
geprägten Länder im Osten der Türkei.  
 
Ungesättigte Märkte für zahlreiche Produkte machen die Türkei für Lebensmittelproduzenten
aus dem Ausland attraktiv. Daneben trägt der Wille der Regierung, die Wettbewerbsfähigkeit
des Agrarsektors zu erhöhen, entschieden zur Erneuerung und zum Fortschritt der Branche
bei.

 

Weitere Informationen unter www.invest.gov.tr. Kontakt für Unternehmen:
Germany@invest.gov.tr

9th International Halal & Oriental Products Trade Fair 3-4 April 2012 Paris Porte de versailles, Pavilion 3

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